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Vergleich

Weck WAT 15 oder WAT 25

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Weck ist für viele der Inbegriff des Einkochens, und die Einkochautomaten der Marke stehen in unzähligen Kellern. Bei der Typenbezeichnung WAT 15 und WAT 25 fragen sich viele, was das höhere Modell eigentlich mehr kann. Diese Seite richtet sich an alle, die einen der beiden Automaten neu oder gebraucht kaufen wollen. Wir erklären, worauf es bei Thermostat, Zeitschaltuhr, Auslaufhahn und Volumen ankommt, ordnen die aktuellen Nachfolger mit dem Zusatz -A ein und geben eine klare Entscheidungshilfe.

Gemeinsamkeiten der beiden Automaten

Beide Modelle sind klassische Einkochautomaten mit emailliertem Topf, Deckel, Einlegerost und einem Thermostat, mit dem Sie die Wassertemperatur einstellen. Der Thermostat schaltet die Heizung ab, sobald die Temperatur erreicht ist, und wieder zu, wenn sie sinkt. So bleibt das Wasserbad während der Einkochzeit gleichmäßig warm.

Laut den gängigen Beschreibungen haben beide einen Auslaufhahn. Damit lassen Sie nach dem Einkochen das Wasser ab oder schenken Glühwein und Saft aus. Weck-Automaten dieser Größe fassen typischerweise um die 29 Liter, die aktuelle Angabe finden Sie im Angebot.

Der Unterschied: die Zeitschaltuhr

Beim WAT 15 regeln Sie nur die Temperatur. Die Einkochzeit müssen Sie selbst im Blick behalten: Sobald das Wasser die eingestellte Temperatur erreicht hat, starten Sie einen Küchenwecker und schalten den Automaten nach Ablauf von Hand aus.

Der WAT 25 hat zusätzlich eine Zeitschaltuhr. Sie stellen die Minuten ein, und das Gerät schaltet nach Ablauf ab. Das ist bequem, wenn Sie nebenbei andere Dinge erledigen. Beachten Sie aber, ab wann die Uhr zählt: Bei vielen Automaten läuft sie ab dem Einschalten, die Einkochzeit beginnt laut gängigen Anleitungen jedoch erst, wenn die Zieltemperatur erreicht ist. Lesen Sie dazu die Bedienungsanleitung Ihres Geräts.

Hinweis:Die Einkochzeit zählt in den meisten Anleitungen ab Erreichen der eingestellten Temperatur, nicht ab dem Einschalten. Prüfen Sie, wie die Zeitschaltuhr Ihres Modells arbeitet, und halten Sie sich an die Angaben des Glasherstellers und der Bedienungsanleitung.

Gegenüberstellung

Die Tabelle fasst die Unterschiede nach den verbreiteten Produktbeschreibungen zusammen. Weil Weck Ausstattung und Bezeichnungen überarbeitet hat, gleichen Sie die Daten vor dem Kauf mit dem jeweiligen Angebot ab.

Die aktuellen -A-Modelle einordnen

Im Handel finden Sie heute Weck-Automaten mit dem Zusatz -A. Der WAT14-A ist laut Herstellerbeschreibung ein 29-Liter-Automat aus Emaille mit 2-Schicht-Emaillierung, Präzisionsthermostat, Auslaufhahn, Überhitzungsschutz und Entsafterschaltung, mit 2000 W. Eine Zeitschaltuhr wird in der Beschreibung nicht genannt.

Der WAT35-A ist laut Hersteller ein 29-Liter-Automat aus Kunststoff mit Präzisionsthermostat, Auslaufhahn und Zeitschaltuhr. Mit 3,7 kg ist er deutlich leichter als Emaille-Modelle. Beide Geräte stellt der Ratgeber Einkochautomaten mit Zeitschaltuhr und Auslaufhahn vor. Den Unterschied der Materialien erklärt Einkochautomat aus Edelstahl oder Emaille.

Welches Modell passt zu Ihnen?

Der WAT 15 passt zu allen, die beim Einkochen ohnehin in der Küche sind und gern selbst entscheiden, wann der Automat abschaltet. Das schlichtere Bedienkonzept hat wenig, was kaputtgehen kann. Der WAT 25 ist die bequemere Wahl für Vielnutzer, die mehrere Durchgänge am Tag einkochen oder nebenbei Obst schneiden und Gläser vorbereiten.

Denken Sie auch an die anderen Einsätze: Als Glühweintopf auf Feiern oder als Entsafter spielt die Zeitschaltuhr kaum eine Rolle, der Auslaufhahn dafür umso mehr. Wie Sie den Automaten Schritt für Schritt bedienen, zeigt Einkochautomat richtig benutzen.

Gebraucht kaufen: worauf achten?

Weck-Automaten werden häufig gebraucht angeboten. Prüfen Sie die Emaille auf Abplatzer, vor allem am Rand und am Boden. Abgeplatzte Stellen können rosten. Der Auslaufhahn sollte dicht sein und sich leicht drehen lassen. Lassen Sie sich nach Möglichkeit zeigen, dass das Gerät heizt und der Thermostat abschaltet.

Zubehör wie Einlegerost und Deckel gehört dazu. Fehlt der Rost, stehen die Gläser direkt auf dem Boden und können springen. Ersatzteile und sinnvolles Zubehör beschreibt Einkochautomat Zubehör. Bei Defekten an Kabel oder Elektrik gehört das Gerät in die Hände einer Fachkraft.

  • Emaille ohne Abplatzer und Rost
  • Auslaufhahn dicht und leichtgängig
  • Thermostat schaltet hörbar oder sichtbar ab
  • Einlegerost und Deckel vorhanden
  • Kabel und Stecker unbeschädigt

Häufige Fragen

Brauche ich unbedingt eine Zeitschaltuhr? Nein. Mit einem Küchenwecker gelingt das Einkochen genauso. Die Zeitschaltuhr ist Komfort, kein Sicherheitsmerkmal.

Kann ich im Weck-Automaten auch Schraubgläser einkochen? Ja, solange die Gläser dafür geeignet sind und auf dem Einlegerost stehen. Gängige Temperaturen und Zeiten zeigt die Einkochtabelle.

Taugt der Automat auch für Bohnen und Fleisch? Ein Einkochautomat erreicht höchstens etwa 100 °C. Für Lebensmittel mit wenig Säure empfehlen Lebensmittelbehörden in den USA das Einkochen unter Druck. Mehr dazu unter Druckeinkocher oder Einkochautomat.

Wie viele Gläser passen hinein? Das hängt von Glasgröße und Form ab. Für 1-Liter-Gläser nennen Hersteller bei Automaten dieser Größe häufig etwa 14 Stück.

Was Sie dafür brauchen