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Vergleich

Weck WAT 14 oder Rommelsbacher KA 1804?

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Weck und Rommelsbacher gehören zu den bekanntesten Namen beim Einkochen. Der WAT 14 und der KA 1804 sind zwei klassische Emaille-Töpfe mit Auslaufhahn, die sich auf den ersten Blick stark ähneln. Diese Seite ist für alle, die einen robusten Einkochautomaten für Obst, Gemüse, Saft und Glühwein suchen und zwischen diesen beiden Modellen abwägen. Wir vergleichen die Angaben der Hersteller und erklären, welche Unterschiede beim Einkochen tatsächlich spürbar sind.

Beide Modelle im Datenvergleich

Die Tabelle zeigt die Angaben aus den Produktbeschreibungen. Beide Töpfe sind laut Hersteller zweischichtig emailliert und haben einen geschlossenen Boden, der die Reinigung erleichtert.

Zeitschaltuhr: der größte Unterschied

Der Rommelsbacher KA 1804 hat eine Zeitschaltuhr bis 120 Minuten und eine Einkochautomatik, die den Vorgang selbständig steuert. Sie stellen Temperatur und Zeit ein, der Topf heizt auf, hält die Temperatur und schaltet nach Ablauf ab. Für lange Einkochzeiten bei Gemüse oder Fleisch ist das bequem, weil Sie nicht auf die Uhr schauen müssen.

Beim Weck WAT 14 nennt das Listing keine Zeitschaltuhr. Sie stellen den Thermostat ein und stoppen die Einkochzeit selbst, sobald die Temperatur erreicht ist. Das funktioniert seit Jahrzehnten zuverlässig, verlangt aber einen Küchenwecker und etwas Aufmerksamkeit. Wer ohnehin in der Küche ist, vermisst die Uhr wenig. Wer nebenbei andere Dinge erledigt, profitiert von der Automatik.

Modelle mit Uhr im Überblick finden Sie im Ratgeber Einkochautomaten mit Zeitschaltuhr und Auslaufhahn.

Volumen und Leistung

Der Weck fasst 29 Liter, der Rommelsbacher 27 Liter. Rommelsbacher nennt 14 Gläser à 1 Liter. Wie viele Gläser tatsächlich hineinpassen, hängt von Glasform und Höhe ab: Flache Sturzgläser lassen sich stapeln, hohe Gläser stehen nur in einer Lage. Für beide Töpfe gilt, dass sie zu den großen Haushaltsgeräten zählen. Wie Sie die passende Größe finden, erklärt Welche Größe beim Einkochautomaten?.

Mit 2000 W heizt der Weck etwas stärker als der Rommelsbacher mit 1800 W. In der Praxis verkürzt das vor allem die Aufheizzeit bei vollem Topf. Die eigentliche Einkochzeit zählt ohnehin erst, wenn die Temperatur erreicht ist.

Hahn, Entsafter und Glühwein

Beide Automaten haben einen Auslaufhahn und eine Entsafterschaltung. Mit dem Hahn lassen Sie nach dem Einkochen das heiße Wasser ab, statt den schweren Topf zu kippen. Mit einem passenden Entsafteraufsatz wird der Topf zum Dampfentsafter, und für Glühwein oder Punsch zapfen Sie direkt ins Glas. Ob ein Hahn für Sie wichtig ist, klärt Einkochautomat mit oder ohne Auslaufhahn?.

Der Rommelsbacher hat zusätzlich eine Dauerbetriebsstufe für das Warmhalten und wärmeisolierte Griffe. Beim Weck ist ein Kunststoffdeckel dabei, ein Einlegerost wird im Listing nicht genannt. Ein Rost oder Gitter am Boden ist beim Einkochen wichtig, damit die Gläser nicht direkt auf dem Heizboden stehen. Prüfen Sie beim Weck, ob Sie ihn separat brauchen, siehe Einkochautomat Zubehör.

Hinweis:Ein voller Einkochautomat wiegt mit Wasser und Gläsern weit über 30 kg. Bewegen Sie ihn nicht im heißen Zustand und lassen Sie das Wasser über den Hahn ab.

Für wen welches Modell passt

Der Weck WAT 14 passt zu allen, die einen einfachen, bewährten Topf mit etwas mehr Volumen und Leistung suchen und die Einkochzeit selbst im Blick behalten. Er ist ein klassisches Arbeitsgerät ohne viel Elektronik.

Der Rommelsbacher KA 1804 lohnt sich, wenn Sie eine Zeitschaltuhr und Abschaltautomatik möchten, den Edelstahlrand schätzen und den Einlegerost gleich dabei haben wollen. Er ist laut Hersteller in Deutschland gefertigt. Weitere Modelle mit Edelstahltopf finden Sie unter Einkochautomaten aus Edelstahl.

Pflege und Lebensdauer

Beide Töpfe sind emailliert und haben einen geschlossenen Boden. Das Heizelement liegt also nicht frei im Wasser, sondern unter dem Topfboden. Kalk setzt sich trotzdem am Boden und an den Wänden ab, vor allem bei hartem Wasser. Entkalken Sie den Topf nach der Saison mit verdünnter Zitronensäure oder Essig, spülen Sie gründlich nach und lassen Sie ihn offen trocknen.

Den Auslaufhahn spülen Sie nach jedem Entsaften oder Glühwein mit klarem Wasser durch, damit keine Zuckerreste verkleben. Lagern Sie den Topf trocken und ohne aufgelegten Deckel, damit keine Feuchtigkeit eingeschlossen wird. Wenn der Thermostat nicht mehr richtig schaltet oder der Topf nicht heizt, hilft der Beitrag Einkochautomat heizt nicht.

Häufige Fragen

Welcher Topf ist für Fleisch und Gemüse besser? Beide erreichen 100 °C im Wasserbad. Für lange Zeiten von 90 bis 120 Minuten ist die Zeitschaltuhr des KA 1804 bequem. Zu Zeiten und Temperaturen lesen Sie die Einkochzeiten-Tabelle.

Sind Emailletöpfe empfindlich? Emaille ist säurefest und robust, kann aber bei harten Stößen abplatzen. Stellen Sie Gläser vorsichtig ein und scheuern Sie den Topf nicht mit Stahlwolle.

Passen Weckgläser und Twist-off-Gläser in beide Töpfe? Ja. Wichtig ist, dass die Gläser auf einem Rost stehen und mindestens zu drei Vierteln im Wasser sind.

Kann ich in beiden Töpfen Glühwein warm halten? Beide Hersteller nennen die Eignung für Glühwein. Der Thermostat hält die eingestellte Temperatur, über den Hahn zapfen Sie direkt.

Was Sie dafür brauchen